Wenn Kinder trauern: Wie du deinem Kind hilfst, sich zu erinnern

Wie du einem Kind hilfst, sich an einen Menschen zu erinnern, der gestorben ist – geordnet nach dem, was wann zählt: zuerst klare Worte und Unterstützung, später Dinge, die mit deinem Kind mitwachsen. Was eine deutsche Fachseite dazu sagt, steht mit Quelle im Satz; alles andere ist unser Rat, und auch das steht jeweils im Satz. Wo du Hilfe findest, nennen wir mit Beratungsstellen und Telefonnummern, die wir auf den Seiten der Anbieter selbst nachgelesen haben. Wenn der Tod erst wenige Tage oder Wochen her ist, reichen die Abschnitte „Wie du es sagst“ und „Wann ihr Hilfe holen solltet“.
Das Wichtigste in Kürze
- In den ersten Wochen ist nichts davon dringend. Fotos, Briefe und Sprachnachrichten sind in einem halben Jahr noch da. Was jetzt zählt, ist Unterstützung – für dein Kind und für dich.
- Klare Wörter sind freundlicher als weiche. Umschreibende, verharmlosende Bezeichnungen des Todes können zu Missverständnissen führen und Hoffnungen wecken, die nicht erfüllt werden, schreibt das beta Institut (betanet.de). Wir raten deshalb zu „gestorben“ und „tot“ statt „eingeschlafen“, „von uns gegangen“ oder „verloren“.
- Sag es auch ungefragt: Es ist nicht deine Schuld. Viele Kinder glauben, dass sie irgendwie mit Schuld sind am Tod von Angehörigen; das beta Institut rät, auf entsprechende Andeutungen zu achten und sie gegebenenfalls auszuräumen (betanet.de). Wir würden es zusätzlich ungefragt sagen, denn du kannst nicht wissen, was dein Kind insgeheim denkt.
- Am schnellsten gehen die Geschichten der anderen verloren. Bitte bald alle, die die verstorbene Person gut kannten, ihre Erinnerungen zu erzählen oder aufzunehmen. Das ist das Einzige hier, das mit der Zeit schwerer wird.
- Macht etwas, das mitwachsen kann. Eine Kiste, in die dein Kind jederzeit greifen darf, hilft unserer Meinung nach mehr als eine Vitrine, die niemand anfassen soll. Was mit fünf passt, ist mit elf vielleicht nicht mehr das Richtige.
- Wenn sich das Verhalten deines Kindes deutlich verändert, kann es mehr Hilfe brauchen. Verhält es sich zum Beispiel oft aggressiv, geht seinen Hobbys nicht mehr nach oder zieht sich stark zurück, kann eine Trauerbegleitung oder eine psychologische Begleitung nötig sein (betanet.de). Unser Rat für den ersten Schritt: die Kinderarztpraxis. Am Telefon berät das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer anonym und kostenlos unter 0800 111 0 550 (nummergegenkummer.de).
Die meisten Texte über das Erinnern an einen verstorbenen Menschen sind für Erwachsene geschrieben, die sich erinnern. In diesem geht es darum, einem Kind dabei zu helfen. Das ist eine andere Aufgabe: Was ein Kind vom Tod versteht, ändert sich, während es größer wird. Ein Erinnerungsstück, das für ein Kind mit fünf passt, ist für dasselbe Kind mit elf oft nicht mehr das richtige.
Die englische Fassung dieses Ratgebers stützt sich auf amerikanische Fachquellen zur Trauer von Kindern. Für die deutsche Fassung haben wir sie nicht übernommen, denn eine Familie in Deutschland braucht Ansprechstellen hier. Was hier als Fachwissen steht, kommt von deutschen Seiten, die wir selbst geöffnet und gelesen haben, vor allem von betanet.de, der Informationsseite des gemeinnützigen beta Instituts; jeder solche Satz nennt seine Quelle. Was bleibt, ist unser Rat, als solcher gekennzeichnet, und der Hinweis, wo du Fachleute findest.
Wenn der Tod erst wenige Tage oder Wochen her ist: Lies den nächsten Abschnitt und den über Hilfe, und wenn die Beerdigung noch bevorsteht, die Antwort dazu bei den häufigen Fragen. Alles andere hat Zeit.
Wie du es sagst
„Den Tod in klaren Worten zu erklären, hilft Kindern und Jugendlichen, die Realität zu verstehen und mit dem Verlust umzugehen“, schreibt das beta Institut auf betanet.de. Fragen sollten nach derselben Seite möglichst offen beantwortet werden, aber es sollte nicht mehr erklärt werden, als das Kind wissen will. Wir raten deshalb zu kurzen, ehrlichen Sätzen und zu den Wörtern „gestorben“ und „tot“. So könnte es klingen: „Opa ist gestorben. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Er atmet nicht mehr, er hat keine Schmerzen mehr, und er kommt nicht wieder.“ Aufgeschrieben klingt das hart. Wir halten es trotzdem für das Freundlichste, was man sagen kann – ruhig ausgesprochen, mit dem Kind im Arm.
Weichere Wörter gehen leichter über die Lippen: „eingeschlafen“, „von uns gegangen“, „wir haben Opa verloren“, „er ist auf einer langen Reise“. Umschreibende, verharmlosende Bezeichnungen des Todes können nach betanet.de aber zu Missverständnissen führen und Hoffnungen wecken, die nicht erfüllt werden. Das Beispiel der Seite ist „Die Oma schläft“: Das befriedige Kinder zunächst, doch wenn die Oma auch nach Tagen nicht mehr aufwacht, bekämen Kinder womöglich Angst vor dem Zubettgehen und Schlafstörungen. Die anderen Wörter lesen wir ähnlich: Wer verloren ist, kann gefunden werden. Wer verreist ist, kommt zurück. Deshalb raten wir zu den klaren, auch wenn es Überwindung kostet.
Wenn ihr gläubig seid und von Gott oder vom Himmel sprecht, kann das trösten. Wir würden es zusätzlich zu „gestorben“ sagen, nicht stattdessen. Und wenn du selbst nicht weißt, was nach dem Tod kommt, darfst du auch das deinem Kind sagen. Das beta Institut rät bei Fragen wie „Kommt Oma jetzt in den Himmel?“ genau dazu: zuzugeben, dass man nicht alles weiß – oder, wer im Glauben verwurzelt ist, zu sagen, dass man etwas sicher glaubt, es aber keine Beweise gibt.
Es kann sein, dass dein Kind dieselbe Frage wieder und wieder stellt, am selben Tag oder Wochen später. Wir würden sie jedes Mal beantworten, kurz und mit denselben Worten. Eine Frage stellt es vielleicht nie: ob es schuld ist. „Viele Kinder glauben, dass sie irgendwie mit Schuld sind am Tod von Angehörigen“, schreibt das beta Institut, und rät, auf entsprechende Andeutungen zu achten und sie gegebenenfalls auszuräumen. Schon ein Satz wie „Der Opa kann nicht mehr zu uns kommen“ ohne weitere Erklärung kann nach der Seite dazu führen, dass ein Kind die Schuld bei sich sucht. Ob dein Kind sich insgeheim die Schuld gibt – an einem Streit, an einem bösen Wunsch, an etwas Vergessenem –, kannst du nicht wissen. Deshalb raten wir, es auch ungefragt zu sagen, und mehr als einmal: „Das ist nicht passiert, weil du etwas gedacht, gesagt oder getan hast.“
Das gilt auch für alles, was ihr aufschreibt oder gestaltet. Wenn in einem Brief oder einem Album steht „wir haben Opa verloren“, sagt das einem Kind etwas anderes als „Opa ist gestorben“.
Die ersten Wochen: Unterstützung vor Erinnerungsstücken
In den ersten Wochen muss nichts gebastelt, geschrieben oder gedruckt werden. Fotos, Handschrift und Sprachnachrichten sind in einem halben Jahr noch da. Was sich nicht von selbst organisiert, ist Unterstützung. Was dein Kind von sich aus malt, bastelt oder spielt, ist etwas anderes: Das beta Institut rät, Kinder dazu zu ermuntern, nachzufragen, was ihre Bilder bedeuten, und sie nicht selbst zu deuten. Spielt ein Kind Sterben und Beerdigung nach, ist das nach derselben Seite „unproblematisch“.
Sag der Kita oder der Schule Bescheid. Dann weiß dort jemand, warum dein Kind vielleicht anders ist als sonst, und kann darauf achten. Frag auch, ob es dort jemanden gibt, der Erfahrung mit trauernden Kindern hat.
Nimm Hilfe für dich an. Du trauerst wahrscheinlich selbst. Wer dir Essen bringt, die Geschwister von der Kita abholt oder einfach da ist, hilft auch deinem Kind. Auch das beta Institut schreibt: Wenn Eltern selbst stark vom Todesfall betroffen sind, sollte das Umfeld mit darauf achten, ob sie noch die Kraft haben, auch ihre Kinder zu begleiten.
Eine Ausnahme gibt es: die Erinnerungen der anderen Erwachsenen. Das ist das Einzige in diesem Text, das mit der Zeit verloren geht. Mehr dazu im Abschnitt „Was ihr gemeinsam tun könnt“.
Was dein Kind versteht, ändert sich – und damit, was ihm hilft
Kinder können den Tod „mit allen Konsequenzen erst mit zunehmendem Alter erfassen“, schreibt das beta Institut auf betanet.de, und das „unterscheidet sich bei Kindern gleichen Alters sehr stark, weshalb auch Experten bewusst auf konkrete Altersangaben verzichten“. Die Seite beschreibt deshalb Entwicklungsschritte, keine Altersjahre. Kleinkinder empfinden bereits Verluste, können Sterben und Tod aber noch nicht einordnen. Kindergartenkinder können Tod und Trauer zunehmend begreifen und stellen direkte, unbefangene Fragen. Grundschulkinder haben teilweise schon sehr klare Vorstellungen; beim nächsten Entwicklungsschritt begreifen Kinder, dass der Tod auch sie treffen kann und dass er unumkehrbar ist. Jugendliche verdrängen den Gedanken an den Tod zum Teil, und nicht selten gehen sie der Trauerstimmung zu Hause aus dem Weg und suchen Normalität bei Gleichaltrigen.
Wie viel dein Kind schon versteht, weißt du besser als jeder Ratgeber. Für alles, was ihr macht, folgt daraus vor allem eines: Wählt etwas, das jetzt zu eurem Kind passt, und rechnet damit, dass es später etwas anderes braucht. Die Vorschläge darunter sind grob nach Alter sortiert; sie sind unsere, nicht die der Seite.
Für die Kleinen: etwas zum Anfassen und Tun. Ein Schal, der noch nach der Oma riecht. Eine Pflanze, die ihr zusammen gießt. Ein Foto in Augenhöhe, das dein Kind selbst in die Hand nehmen darf.
Für Schulkinder: Geschichten. Wie war Opa, als er so alt war wie du? Was hat er immer gesagt? Wenn dein Kind genau wissen will, was passiert ist, auch mit dem Körper, würden wir ehrlich antworten, in einfachen Sätzen.
Für Jugendliche: ein Angebot statt eines Plans. Lass dein Kind selbst entscheiden, wie es sich erinnert – mit einer Playlist, mit Fotos auf dem Handy oder mit nichts davon. Was du vorschlägst, darf auch abgelehnt werden. Wenn ältere Kinder und Jugendliche die traurige Stimmung zu Hause meiden, rät das beta Institut, Offenheit zu signalisieren, aber nicht zu drängen.
Wenn dieselben Fragen nach Jahren wiederkommen, würden wir das nicht als Rückschritt lesen. Dasselbe Kind ist älter geworden und versteht jetzt mehr. Auch deshalb raten wir zu Dingen, die man ergänzen kann.
Was ihr gemeinsam tun könnt
Die Vorschläge in diesem Abschnitt sind unsere. Wo eine Trauerbegleiterin dasselbe vorschlägt, steht es dabei.
Die Geschichten der anderen aufnehmen, und zwar bald. Dein Kind will später vielleicht Geschichten hören, und wer sie kennt, kann sie nicht für immer erzählen. Zwanzig Minuten am Telefon mit einer Schwester, einem Freund oder einer Kollegin der verstorbenen Person, als Sprachnachricht aufgenommen, sind vielleicht das Wertvollste auf dieser Liste. Es wird mit jedem Jahr schwerer.
Das Alltägliche aufschreiben, nicht die Trauerrede. Kinder fragen später vielleicht, wie die Oma gerochen hat, was sie gesagt hat, wenn sie sich geärgert hat, was sie zum Frühstück gegessen hat. Eine Trauerrede fasst ein Leben zusammen; ein Kind, glauben wir, sucht die Einzelheiten.
Eine Erinnerungskiste, in die man greifen darf. Ein Schal, eine Brille, eine Karte mit Opas Handschrift, ein Stein vom letzten gemeinsamen Ausflug. Die Kiste steht dort, wo dein Kind sie selbst erreicht, und es darf alles herausnehmen. Was ein Kind nicht anfassen darf, kann ihm auch nicht helfen – das ist unsere Meinung, aber eine, an der wir festhalten. Eine „Schatzkiste“ mit Erinnerungsstücken oder ein Fotoalbum schlägt auch die Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper vor, in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (evangelisch.de).
Etwas, das man benutzen darf. Opas Mütze, die jetzt dein Kind trägt. Omas Kuchenrezept, das ihr zusammen backt. Was im Alltag vorkommt, bleibt im Gespräch.
Am Grab etwas mitbringen. Wenn ihr an Allerheiligen, am Totensonntag, am Geburtstag oder einfach so zum Grab geht – oder an einen Ort, der für euch zu diesem Menschen gehört –, kann dein Kind etwas mitbringen: ein gemaltes Bild, einen Stein, eine Blume aus dem Garten. Auch Mechthild Schroeter-Rupieper sagt in dem Gespräch, ein Besuch am Grab mit selbstgebastelten Geschenken oder Blumen könne helfen. Und wenn dein Kind nicht mitkommen will, ist das auch in Ordnung.
Ein Bilderbuch über den Tod. Es gibt Bilderbücher, die vom Sterben erzählen, für ganz unterschiedliche Familien, mit Himmel und ohne. Frag in der Buchhandlung oder in der Stadtbibliothek; dort kann man dir Titel zeigen, bevor du etwas kaufst. Vier Bücher, die auf Bücherlisten stehen, die wir geöffnet haben: „Leb wohl, lieber Dachs“ von Susan Varley (Ueberreuter, ab 5 Jahren), in dem sich die Tiere nach seinem Tod gemeinsam an den Dachs erinnern; „Hat Opa einen Anzug an?“ von Amelie Fried, illustriert von Jacky Gleich (Hanser, ab 4 Jahren), in dem Bruno vom Bruder hört, Opa sei auf dem Friedhof, und vom Vater, er sei im Himmel; „Geht Sterben wieder vorbei?“ von Mechthild Schroeter-Rupieper und Imke Sönnichsen (Thienemann-Esslinger, ab 5 Jahren), ein Sachbilderbuch, in dem zwei Kinder erleben, was nach dem Tod ihres Opas passiert, von der Beerdigung bis zum Erinnern; und für Grundschulkinder das Sachbuch „Wie tief ist ein Grab?“ von Frank Hartmann (Herder, ab 8 Jahren). Viele weitere Titel mit Altersangaben stehen in einer Literaturliste des Universitätsklinikums Freiburg mit Kinderbüchern zu Erkrankung, Krebs, Sterben und Trauer. Lies ein Buch zuerst allein. Es sollte zu dem passen, was ihr eurem Kind sagt.
Worauf du achten solltest
Keine Überraschung vor anderen. Ein Buch oder ein gerahmtes Foto vor der versammelten Familie überreicht zu bekommen, ist viel für ein trauerndes Kind. Gib es lieber unter vier Augen, und sag vorher, was es ist.
Nicht auf „fertig“ anlegen. Rechnet nicht damit, dass das Erinnern irgendwann erledigt ist. Wir raten deshalb zu etwas, das man mit neun ergänzen kann und mit vierzehn noch einmal, statt zu etwas, das einmal vollendet wird.
Vorsicht mit Bildern von der Krankheit oder vom Tod. Manche älteren Kinder wollen sie sehen, manche nicht; bei kleinen Kindern würden wir sie weglassen. Frag, statt zu entscheiden, und leg solche Bilder nicht ungefragt in die Kiste.
Kein Schlusspunkt. Ein Erinnerungsstück ist ein Anfang für Gespräche, kein Ersatz dafür. Lass zu, dass dein Kind weint oder redet, wenn ihm danach ist, auch wenn es dir selbst schwerfällt. Das beta Institut rät, ein Kind zu ermutigen, Gefühle zu zeigen, sich Zeit zu nehmen, wenn es weint oder Angst hat, und die eigene Trauer nicht zu überspielen.
Wann ihr Hilfe holen solltet
Das ist der wichtigste Abschnitt in diesem Text.
Kinder drücken ihre Trauer oft anders aus, als Erwachsene es erwarten, schreibt das beta Institut auf betanet.de: Manche lachen, statt zu weinen, manche werden aggressiv, weil sie überfordert sind, manche sind besonders lieb, damit die Eltern nicht noch trauriger werden. Wenn sich das Verhalten eines Kindes aber deutlich verändert, wenn es sich zum Beispiel oft aggressiv verhält, seinen Hobbys nicht mehr nachgeht oder sich stark zurückzieht, kann nach derselben Seite professionelle Hilfe nötig sein: eine Trauerbegleitung, etwa von einem ambulanten Hospizdienst, oder eine psychologische Begleitung. Unser Rat für den ersten Schritt: Sprich mit der Kinderarztpraxis. Dort kann man einschätzen, ob dein Kind mehr Unterstützung braucht, und dir sagen, wo es sie gibt.
Es gibt Trauerbegleitungen und Trauergruppen für Kinder. Frag in der Kinderarztpraxis, beim Bestattungshaus oder beim Hospizdienst in deiner Region danach. Das beta Institut nennt als Anlaufstellen außerdem die Ehe- und Familienseelsorge kirchlicher oder anderer Träger, ambulante Kinderhospizdienste und Selbsthilfegruppen. Einige Angebote, deren Seiten wir geöffnet haben, jeweils mit dem, wofür sie nach eigener Angabe da sind:
Nach dem Tod eines Elternteils. Die Nicolaidis YoungWings Stiftung unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 5 bis 27 Jahren, die um einen Elternteil oder beide Eltern trauern, und berät auch ihre Familien. Die Angebote finden in München und online statt; die Beratung für Eltern und andere Bezugspersonen ist nach Absprache telefonisch, per MS Teams oder in den Räumen der Stiftung möglich (nicolaidis-youngwings.de).
Nach dem Tod eines Elternteils oder eines Geschwisters. Die Johanniter bieten unter dem Namen Lacrima an mehreren Orten Trauerbegleitung speziell für Kinder und Jugendliche an; welche Orte, zeigt ihre Übersicht (johanniter.de).
Nach dem Tod eines Geschwisters. Der Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland (VEID) begleitet Familien in der Trauer um ihr verstorbenes Kind und nennt Regionalstellen für trauernde Geschwister in ganz Deutschland (veid.de). Der Deutsche Kinderhospizverein hat eine bundesweite Anlaufstelle für Geschwister von jungen Menschen, die lebensverkürzend erkrankt oder gestorben sind (dkhv.de).
In Bremen und Verden. Trauerland, ein Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche, hat dort Trauergruppen für Kinder von 2 bis 14 Jahren (trauerland.org).
Am Telefon, anonym und kostenlos. Das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer ist für Eltern da, die sich Sorgen um ihr Kind machen oder sich überfordert fühlen, mit allen Fragen und Sorgen: 0800 111 0 550, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr (nummergegenkummer.de). Kinder und Jugendliche können selbst beim Kinder- und Jugendtelefon derselben Organisation anrufen: 116 111, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr (nummergegenkummer.de). Das Kinderhospiz Sorgentelefon, ein Angebot der Bundesstiftung Kinderhospiz, berät nach eigener Angabe auch dazu, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen umgehen, und hilft Menschen, die um ein verstorbenes Kind trauern: 0800 8888 4711, jeden Tag von 10 bis 24 Uhr (bundesstiftung-kinderhospiz.de).
Und wenn dir selbst alles zu viel wird, hol dir Hilfe für dich. Das ist kein Umweg, finden wir: Es hilft auch deinem Kind. Die TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht erreichbar, kostenlos und anonym, unter 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123; Trauer nennt sie ausdrücklich unter den Sorgen, für die sie da ist.
Wenn ihr in den ersten Wochen seid, ist nichts vom Aufschreiben, Sammeln und Gestalten dringend. Die Briefe, die Fotos und die Sprachnachrichten sind in einem halben Jahr noch da. Unterstützung organisiert sich nicht von selbst.
Wo ein Buch passt – und wo nicht
Wir machen illustrierte Hardcover-Bücher aus den Erinnerungen von Familien. Lies diesen Abschnitt deshalb als den eines Anbieters, nicht als neutral – und lies den nächsten Absatz vor dem übernächsten.
Hier ist unser Produkt oft nicht die richtige Antwort, und das sagen wir lieber gleich. Ein Buch hilft keinem Kind, das eine Trauergruppe oder ärztliche Hilfe braucht. Es verkürzt nichts. Wenn du zwischen „etwas machen“ und „Unterstützung finden“ wählen musst, such Unterstützung.
Wo es passt, ist eng umrissen: ein Kind, das alt genug ist, um nach Geschichten zu fragen, einige Monate nach dem Tod, das die verstorbene Person so sehen will, wie sie war, nicht so, wie sie am Ende war. Ein illustriertes Gedenkbuch über einen echten Nachmittag mit ihr – den Angelausflug, die Küche, den Satz, den sie immer gesagt hat – kann ein Kind in die Hand nehmen. Dass das beim Erinnern hilft, ist unsere Annahme, kein Forschungsergebnis. Am Ende kann eine Doppelseite mit bis zu zehn echten Fotos stehen. Das Buch ersetzt die Kiste nicht, die mitwächst; es kann ein Teil davon sein.
Praktisch, und nur einmal gesagt: Für jede Person, die im Buch gezeichnet werden soll, brauchst du ein Foto, auf dem sie gut zu sehen ist. Wie es abläuft, steht unter So funktioniert’s. Ein Erinnerungsbuch erzählt einen echten Moment als illustrierte Geschichte. Ein Buch für einen besonderen Menschen erzählt, was jemand für dein Kind bedeutet, und am schönsten ist es, solange dieser Mensch es selbst noch lesen kann. Was ein Buch kostet, siehst du, bevor du anfängst.
Wenn in eurer Familie Großeltern leben, ist die wertvollste Fassung von allem, was hier steht: Nehmt ihre Geschichten dieses Jahr auf, solange es leicht ist. Die Idee mit dem aufgenommenen Interview in unserem Ratgeber zu Geschenken für Großeltern ist dasselbe: zwanzig Minuten, nur rechtzeitig.
Was dagegen spricht, klar gesagt: Es braucht Zeit und Kraft, die du vielleicht gerade nicht hast. Es braucht ein gutes Foto der verstorbenen Person. Und in den ersten Wochen ist es unserer Meinung nach fast immer zu früh. Wenn eins davon zutrifft, ist die Antwort nein: Nimm eine Kiste und ein leeres Heft, oder ein Album zum Ausfüllen, und lies noch einmal den Abschnitt „Wann ihr Hilfe holen solltet“.
Häufige Fragen
Wie erkläre ich meinem Kind, dass jemand gestorben ist?
Kurz, ehrlich und mit klaren Wörtern. Das beta Institut schreibt auf betanet.de, dass es Kindern hilft, den Tod in klaren Worten zu erklären, und dass Umschreibungen zu Missverständnissen führen und Hoffnungen wecken können, die nicht erfüllt werden; erklärt werden sollte aber nicht mehr, als das Kind wissen will. Wir raten deshalb zu „gestorben“ und „tot“, etwa so: „Opa ist gestorben. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen, und er kommt nicht wieder.“ Es kann sein, dass dieselben Fragen immer wiederkommen; wir würden sie jedes Mal wieder beantworten, kurz und gleich.
Geben sich Kinder die Schuld, wenn jemand stirbt?
„Viele Kinder glauben, dass sie irgendwie mit Schuld sind am Tod von Angehörigen“, schreibt das beta Institut auf betanet.de, und rät, auf entsprechende Andeutungen zu achten und sie gegebenenfalls auszuräumen. Schon ein Satz wie „Der Opa kann nicht mehr zu uns kommen“ ohne weitere Erklärung kann dazu führen, dass ein Kind die Schuld bei sich sucht. Wir würden noch einen Schritt weitergehen und es auch ungefragt sagen, mehr als einmal: Es ist nicht passiert, weil du etwas gedacht, gesagt oder getan hast.
Wie kann ein Kind sich an einen verstorbenen Menschen erinnern?
Unsere Vorschläge: die Geschichten der Menschen aufnehmen, die die verstorbene Person kannten, und zwar bald; das Alltägliche aufschreiben statt einer Trauerrede; eine Erinnerungskiste, in die das Kind selbst greifen darf; Dinge, die man benutzen darf, wie Opas Mütze oder Omas Kuchenrezept; etwas zum Grab oder an einen gemeinsamen Ort mitbringen; und ein Bilderbuch über den Tod, das du vorher allein gelesen hast. Für kleine Kinder eher etwas zum Tun, für Jugendliche lieber ein Angebot als ein Plan.
Sollte man sofort ein Erinnerungsstück machen?
Nein. Fotos, Handschrift und Sprachnachrichten sind in einem halben Jahr noch da, und die ersten Wochen gehören der Unterstützung, nicht den Projekten. Die eine Ausnahme sind die Erinnerungen anderer Menschen: Ein Gespräch mit einer Schwester oder einem Freund der verstorbenen Person aufzunehmen, ist das Einzige, was mit der Zeit schwerer wird.
Soll mein Kind mit zur Beerdigung?
Das beta Institut rät auf betanet.de, Kinder grundsätzlich so weit wie möglich einzubeziehen, denn eine Ausgrenzung in Zeiten des Verlustes kann für sie sehr belastend sein. Für Trauerfeier und Bestattung heißt das dort: Kinder mitnehmen und ihnen möglichst vorher Schritt für Schritt erklären, was passieren wird; Auskunft dazu geben Bestatter und Seelsorger. Beim Erklären von Sarg, Grab oder Verbrennung soll man darauf achten, dass keine beängstigenden Vorstellungen entstehen wie „eingesperrt im Sarg“ oder „allein im Dunkeln“. Auch die offene Aufbahrung nennt die Seite eine wichtige und später durch nichts zu ersetzende Gelegenheit zum Abschied, auch für Kinder; wenn sie wollen, dürfen sie die verstorbene Person berühren. Will ein Kind nicht mit zur Bestattung, soll es ermuntert werden, zum Beispiel einen Brief zu schreiben oder ein Bild zu malen, das der verstorbenen Person in den Sarg mitgegeben wird. Unser Rat dazu: Nimm eine vertraute erwachsene Person mit, die nur für dein Kind da ist und mit ihm hinausgehen kann, wenn es genug hat.
Wann braucht ein trauerndes Kind Hilfe von außen?
Das beta Institut nennt auf betanet.de als Anzeichen, wenn sich das Verhalten eines Kindes deutlich verändert: wenn es sich zum Beispiel oft aggressiv verhält, seinen Hobbys nicht mehr nachgeht oder sich stark zurückzieht. Dann kann eine Trauerbegleitung, etwa von einem ambulanten Hospizdienst, oder eine psychologische Begleitung nötig sein. Dieselbe Seite erinnert daran, dass Kinder ihre Trauer oft anders ausdrücken, als Erwachsene es erwarten. Unser Rat: Die Kinderarztpraxis ist eine gute erste Adresse, und nach Trauergruppen für Kinder kannst du dort, beim Bestattungshaus oder beim Hospizdienst in deiner Nähe fragen. Am Telefon berät das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer anonym und kostenlos unter 0800 111 0 550. Kein Ratgeber und kein Erinnerungsstück ersetzt das.
So ist dieser Ratgeber entstanden
Dieser Ratgeber ist die deutsche Fassung unseres englischen Artikels, für Deutschland neu geschrieben und nicht Satz für Satz übersetzt. Die englische Fassung stützt sich auf vier amerikanische Dokumente: die Übersicht des Dougy Centers zu Trauerreaktionen von Kindern nach Alter, zwei Seiten der American Academy of Pediatrics (eine davon gemeinsam mit dem Children's Hospital of Philadelphia) und einen Elternratgeber, den eine US-Stiftung herausgibt. Wir haben keines davon übernommen. Eine Familie in Deutschland soll nicht an amerikanische Stellen verwiesen werden, und eine Übersetzung macht aus einer US-Quelle keine deutsche.
Stattdessen haben wir am 14. Oktober 2026 deutsche Seiten geöffnet und gelesen: die Seite „Tod und Trauer > Kinder“ auf betanet.de, der Informationsseite des gemeinnützigen beta Instituts, zuletzt bearbeitet am 18. September 2024; die Seiten der Beratungsstellen und Telefone, die wir nennen; zwei Bücherlisten und die Seiten von drei Verlagen. Nach unserer Regel steht eine Aussage nur dann als Tatsache im Text, wenn jemand die Seite geöffnet hat, auf der sie steht. Jede Telefonnummer und jede Sprechzeit hier stammt von der Seite des Anbieters selbst, nicht aus einem Verzeichnis. Zeiten ändern sich: Für das Kinderhospiz Sorgentelefon nennen ältere Seiten noch „rund um die Uhr“, die Seite des Sorgentelefons heute 10 bis 24 Uhr. Schau im Zweifel auf der verlinkten Seite nach.
Wo betanet.de etwas vorsichtiger oder anders sagt, als wir es geschrieben hätten, steht im Text die Fassung der Seite. Altersangaben zum Todesverständnis nennen wir nicht, weil die Seite bewusst darauf verzichtet. Bei der Beerdigung rät sie, Kinder grundsätzlich mitzunehmen und vorher vorzubereiten; die vertraute Begleitperson, die mit dem Kind hinausgehen kann, ist unser Zusatz. Zur Schuldfrage rät sie, auf Andeutungen zu achten und sie gegebenenfalls auszuräumen; dass wir es zusätzlich ungefragt sagen würden, steht als unser Rat dabei. Die Anzeichen, bei denen professionelle Hilfe nötig sein kann, sind die der Seite, mit ihrem „kann“.
Bücher nennen wir nur, wenn Titel, Namen, Verlag und Lesealter auf einer geöffneten Liste oder beim Verlag stehen; das Lesealter ist das des Verlags, wo wir seine Seite öffnen konnten. Titel, die wir nur aus dem Gedächtnis kannten und so nicht bestätigen konnten, haben wir gestrichen. Alles Übrige ist unser Rat und als solcher gekennzeichnet. Wir haben keine Daten darüber, was trauernden Kindern hilft, und tun nicht so, als hätten wir welche.
Unser geschäftliches Interesse passt hier schlecht zu dem, was du brauchst. Deshalb sagt der Abschnitt über unser Produkt, dass es oft die falsche Antwort ist, und der Abschnitt davor, wann Hilfe wichtiger ist. Wenn das zurückhaltend klingt, ist das Absicht.
Quellen
- beta Institut, betanet.de: „Tod und Trauer > Kinder“ (letzte Bearbeitung 18. September 2024) – eine Informationsseite des gemeinnützigen beta Instituts für Familien, keine Studie und keine Umfrage; Stichprobe und Erhebungszeitraum gibt es deshalb nicht. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für das Todesverständnis in Entwicklungsschritten ohne Altersangaben, den Rat zu klaren Worten statt Umschreibungen (mit dem Beispiel „Die Oma schläft“), den Hinweis, nicht mehr zu erklären, als das Kind wissen will, die Antwort auf Fragen nach dem Himmel, die Schuldgefühle und den Rat, Andeutungen auszuräumen, die Anzeichen, bei denen professionelle Hilfe nötig sein kann, und die Anlaufstellen, das Einbeziehen bei Aufbahrung, Trauerfeier und Bestattung sowie die Hinweise zu Malen und Spielen, zu Gefühlen, zu Eltern, die selbst stark betroffen sind, und zu Jugendlichen. betanet.de
- Nummer gegen Kummer e.V.: „Beratung für Eltern und andere Bezugspersonen“ und „Beratung für Kinder und Jugendliche“ – die Seiten des Elterntelefons und des Kinder- und Jugendtelefons, keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die Nummern 0800 111 0 550 und 116 111, die Sprechzeiten, „Anonym & kostenlos“ und dafür, dass sich Eltern „mit allen Fragen und Sorgen“ an das Elterntelefon wenden können. Trauer nennen die beiden Seiten nicht eigens. Elterntelefon · Kinder- und Jugendtelefon
- TelefonSeelsorge Deutschland, Startseite – keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die Nummern 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123, „Tag und Nacht erreichbar“, „kostenlos, anonym“ und dafür, dass Trauer unter den Sorgen genannt wird, für die sie da ist. telefonseelsorge.de
- Bundesstiftung Kinderhospiz: „Kinderhospiz Sorgentelefon“ – die Seite des Sorgentelefons, keine Umfrage. Die Bundesstiftung nennt das Oskar-Sorgentelefon auf ihrer Seite „Über uns“ unter ihren Angeboten und arbeitet nach eigener Angabe Hand in Hand mit dem Bundesverband Kinderhospiz, der es auf seinen Seiten als sein seit 2015 etabliertes Sorgentelefon OSKAR beschrieben hat; dessen Adresse frag-oskar.de führt heute auf diese Seite. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für 0800 8888 4711, „Jeden Tag von 10 bis 24 Uhr“, kostenlos und anonym, für die Beratung dazu, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen umgehen, und für die Hilfe für „Menschen, die um ein verstorbenes Kind trauern“. Ältere Seiten des Bundesverbands und das Impressum der Bundesstiftung nennen noch „rund um die Uhr“; wir folgen der Seite des Sorgentelefons. bundesstiftung-kinderhospiz.de
- Nicolaidis YoungWings Stiftung: „Nach dem Tod eines Elternteils“ und „Beratung für Bezugspersonen nach Todesfall“ – die Seiten der Stiftung zu ihren Angeboten, keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für das Alter von 5 bis 27 Jahren, die Unterstützung nach dem Tod eines Elternteils oder beider Eltern, die Beratung der Familien, die Angebote in München und online und die Beratung „telefonisch, per MS Teams oder in den Räumen der Stiftung“. Nach dem Tod eines Elternteils · Beratung für Bezugspersonen
- Die Johanniter: „Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen“ – die Übersichtsseite mit den örtlichen Lacrima-Angeboten, keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die Trauerbegleitung speziell für Kinder und Jugendliche nach dem Verlust eines Elternteils, eines Bruders oder einer Schwester und dafür, dass es sie an mehreren Orten gibt. johanniter.de
- Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID): Startseite und „Regionale Hilfe für Geschwister“ – keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die Begleitung von Familien in der Trauer um ihr verstorbenes Kind und für die Regionalstellen, die „Anlaufpunkte für trauernde Geschwister in ganz Deutschland“ sind. veid.de · Regionale Hilfe für Geschwister
- Deutscher Kinderhospizverein e.V.: „Ansprechpartnerin für Geschwister“ – keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die bundesweite Anlaufstelle für Geschwister von jungen Menschen, die lebensverkürzend erkrankt oder gestorben sind. dkhv.de
- Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.: „Angebote für Kinder“ – keine Umfrage. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für die Kindertrauergruppen in Bremen und Verden für Kinder von 2 bis 14 Jahren. trauerland.org
- evangelisch.de: „Kindern beim Trauern helfen: Kinderbücher zu Sterben und Tod“ (Christine Süß-Demuth, 17. November 2025) – ein Bericht mit Buchtipps, keine Studie. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für „Wie tief ist ein Grab?“ von Frank Hartmann (Herder, 2024, ab 8 Jahren), für „Geht Sterben wieder vorbei?“ und für die Vorschläge der Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst: eine „Schatzkiste“ mit Erinnerungsstücken oder ein Fotoalbum und ein Besuch am Grab mit selbstgebastelten Geschenken oder Blumen. evangelisch.de
- Universitätsklinikum Freiburg: Literaturliste „Tigerherz … wenn Eltern Krebs haben“, Stand November 2025 (PDF, 35 Seiten) – eine Bücherliste mit Kurzbeschreibung, ISBN und Altersempfehlung, keine Studie. Geöffnet und mit pdftotext ausgelesen am 14. Oktober 2026. Quelle dafür, dass „Leb wohl, lieber Dachs“, „Hat Opa einen Anzug an?“, „Geht Sterben wieder vorbei?“ und „Wie tief ist ein Grab?“ (dort ebenfalls ab 8 Jahren) auf der Liste des Universitätsklinikums stehen, und Verweis für weitere Titel. Für die ersten beiden nennt die Liste 4 bis 6 und 4 bis 5 Jahre; im Text steht das Lesealter der Verlage. uniklinik-freiburg.de (PDF)
- Ueberreuter Verlag: „Leb wohl, lieber Dachs“ von Susan Varley – die Verlagsseite. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für den Verlag, „Lesealter: ab 5 Jahre“ und den Inhalt. ueberreuter.de
- Hanser: „Hat Opa einen Anzug an?“ von Amelie Fried, illustriert von Jacky Gleich – die Verlagsseite. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für den Verlag, die Illustratorin, „Ab 4 Jahren“ und den Inhalt. hanser-literaturverlage.de
- Thienemann-Esslinger Verlag: „Geht Sterben wieder vorbei?“ von Mechthild Schroeter-Rupieper und Imke Sönnichsen – die Verlagsseite. Geöffnet am 14. Oktober 2026. Quelle für den Verlag, beide Namen, „Ab 5 Jahre“, „Sachbilderbuch“ und den Inhalt. thienemann.de
Jeder Moment ist eine Geschichte, die darauf wartet, erzählt zu werden.
Mach aus den echten Erinnerungen deiner Familie ein liebevoll illustriertes Buch zum Aufbewahren.
Dein Buch gestalten